Jagd Kleinschweinbarth
Die Jagdgesellschaft Kleinschweinbarth
Das Jagdgebiet der Jagdgesellschaft umfasst 872 Hektar und liegt im nordöstlichen Weinviertel. Es grenzt im Norden an Nikolsburg, im Osten an die Jagdgesellschaft Drasenhofen und die Eigenjagd Hinterholz, im Süden an die Jagdgesellschaften Stützenhofen und Falkenstein sowie im Westen an die Jagdgesellschaften Gutenbrunn und Ottenthal.
Wildvorkommen
In unserem Jagdrevier finden wir den Feldhasen, den Fasan, das Rebhuhn sowie das Rehwild. In der Umgebung der Biotope finden wir das ganze Jahr hindurch Wildenten und auch immer mehr Wildschweine.
Die Wildbestände sind im Laufe der Jahre aufgrund der Flurbereinigung und moderner Landwirtschaft zurückgegangen.
Hege und Lebensraum für das Wild
Dank zahlreicher Initiativen der Jägerschaft, der Gemeinde, des Landes Niederösterreich, dem Niederösterreichischen Landesjagdverband und auch der Landwirte wurden in unserem Jagdrevier fünf Biotope errichtet. Besonders lebenswichtig für das Wild ist die ausreichende Versorgung mit Wasser. Im Ort entspringen zwei Quellen, die in den Ortsgraben münden, der in einer Länge von 3,6 km durch das Revier fließt und Trinkwasserqualität aufweist.
Wichtig für unser Niederwild ist auch die Bejagung seiner natürlichen Feinde, dem Fuchs, dem Marder und dem Dachs, welche sich in den letzten Jahren stark vermehrt haben.
 
Auf die Hege wird besonderer Wert gelegt. Die Jagd kann man gleichzeitig mit Naturschutz gleichsetzen und wir Jäger bekennen uns dazu. Wir leisten auch einen hohen Anteil für die Erhaltung von Lebensräumen für das Wild. Die Jäger legen Ökostreifen und Grünbrachen an. Das Wild wird während der härtesten Jahreszeit mit Futter versorgt. Die Wildfütterung und das beschicken der Wassertränken gehört zur alltäglichen Hege.
Der Jagdleiter und die Jagdgesellschaft
Seit 20.03.1993 ist Josef Studeny Jagdleiter der Jagdgesellschaft. Er wird durch den Jagdleiter-Stellvertreter Ernst Bauernfeind sen. bei der Organisation und Durchführung der Jagd unterstützt. Der Jagdgesellschaft Kleinschweinbarth gehören insgesamt 23 Jägerinnen und Jäger an.
 
Weidkamerad Josef Studeny übergibt die Funktion des Jagdleiters
Jagdleiter Josef Studeny kündigte bereits im Jahr 2015 an, dass er die Funktion des Jagdleiters im Jahr 2016 zurücklegen werde. Jagdleiter Josef Studeny führte seit 20. März 1993 die Jagdgesellschaft. Durch gemeinsame Arbeit und Disziplin aller Mitglieder der Jagdgesellschaft wurden sehr viele Projekte umgesetzt. Jagdleiter Josef Studeny übergibt eine gut organisierte und kameradschaftliche Jagdgesellschaft. Jagdleiterstellvertreter Ernst Bauernfeind jun. dankte dem scheidenden Jagdleiter Josef Studeny im Namen der Jagdgesellschaft für die umsichtige und verantwortungsvolle Führung der Jagdgesellschaft.
 
Wahl eines neuen Jagdleiters
In der Jagdsitzung am 24. Juni 2016 wurde Weidkamerad Christian Studeny einstimmig zum neuen Jagdleiter gewählt. Es waren alle 22 Mitglieder der Jagdgesellschaft anwesend. Der neugewählte Jagdleiter Christian Studeny bedankte sich für das Vertrauen und führte aus, dass er die Organisation der Jagd wie bisher grundsätzlich weiterführen werde. Es müsse unser gemeinsames Ziel sein, das Gemeinsame vor das Trennende zum Wohle des Wildes und der Jagd zu stellen.
 
Neuer Kassier und Wildübernehmer
Weidkamerad Willibald Jansa war von 1993 bis 2016 Wildübernehmer und von 2002 bis 2016 Kassier der Jagdgesellschaft. Weidkamerad Helmut Ludwig übernahm die Funktion des Kassiers und des Wildübernehmers im Jahr 2016.
Hubertuskapelle
Die Jagdgesellschaft hat in den Jahren 1974 und 1975 unter dem Jagdleiter ÖR Robert Schanner am Kreuzberg eine Hubertuskapelle errichtet. Die Jagdsaison beginnen wir jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober mit einer feierlichen Hubertusmesse und mit einer Andacht beenden wir die Jagdsaison.